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Fliegerlager in Alkersleben 2008
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Eine Woche lang Fliegen bis zum Abwinken bei herrlichem Wetter in netter Gesellschaft- davon träumt doch wirklich jeder! Und wem das Träumen nicht ausreicht, der fährt eben nach Alkersleben, um das Fliegerleben zu erleben.
Die Flugzeuge rüsteten wir bereits den Tag vor der Abfahrt ab und rundeten denselben noch mit Flügen auf unseren altbewährten Schulungsflugzeugen ASK 13 und K 8 ab. Am Sonntag, den 3.8.08 ging es dann los. Wir hängten in Hildesheim die ASK 21 Mi und die LS 4 an die Autos und machten uns auf den Weg zum Flugplatz Arnstadt-Alkersleben (EDBA) südlich von Erfurt. Nach freundlicher Begrüssung durch die ansässigen Aktivisten rüsteten wir am selben Tag noch den grösseren der beiden Flieger auf und schlugen unsere Lager auf. (Die Flugschüler, also Lukas Florea, Jan Busse und ich mussten sich mit Zelten begnügen, während unser Fluglehrer Matthias Heine, Dieter Wieling und Hans Nottrodt in Wohnwagen/-mobil oder im Clubheim übernachteten.)
Die nachfolgenden Tage waren -den Ablauf betreffend- alle ähnlich: Früstück um 8:30 Uhr (Hans kümmerte sich zu einem grossen Teil um unser leibliches Wohl), Briefing um 9:00 Uhr. Wer hier nicht erschien, konnte sich das Fliegen für den entsprechenden Tag abschminken. Nach ausführlicher Besprechung der Mannschaftsbesetzung und -einteilung, der Wetterlage und der damit zu erwartenden Flugerfolge wurden die Flugzeuge aus dem Hangar gerollt und mit dem "Jumpel" (zu westdeutsch: kleiner, blauer, lauter, stinkender Kleinlastenschlepper in "Lukas' Lokomotiv-Optik") an den Start gebracht. Viel Zeit für einen selbst blieb -auch den restlichen Tag lang- nicht. Auf dem Platz fand dann den Tag über ein vorbildlich organisierter Flugbetrieb statt, gestartet wurde sowohl an der Winde als auch im F-Schlepp hinter der Wilga. In der Luft wurden schöne Flüge absolviert und viele neue Erfahrungen gesammelt. Fliegerische "Highlights" waren zum Beispiel Streckenflüge, PPL-C-Prüfungen, eine Aussenlandung und...bereitmachen zum Applaus...die A-Prüfung (die ersten 3 Alleinflüge) von Lukas Florea, die er mal eben auf einem ihm bis zum Fliegerlager unbekannten Muster, dem "Bocian" absolviert hat-Herzlichen Glückwunsch! Dafür durfte Lukas dann auch gleich einen Kasten ausgeben. (Vieles wurde dort zum Anlass genommen, einen Kasten auszugeben, eine sinnvolle Finanzierung des abendlichen Freibiers.) Und natürlich wurde ihm-wie bei jeder A-Prüfung- ordentlich der Hintern versohlt. Nach dem Einräumen der Flugzeuge und dem Debriefing wurde der Abend meist in gemütlicher Runde am Lagerfeuer verbracht. (Alles, was keinen Nutzen mehr hatte, wurde verbrannt-über die Frage der Brennbarkeit machten sich die Wenigsten Gedanken.)
Am Abreisetag, den 10.8., fiel es schwer, aus dem Bett zu kommen (den Vorabend, bzw. "Vormorgen" wurde nach dem Motto "8 Achtel" ordentlich gefeiert). Nach dem Frühstück und dem Briefing rüsteten wir noch die ASK 21 Mi ab und bauten unsere Zelte/Wohnwagen/was auch immer... ab. Dann machten wir uns nacheinander (Matthias, Jan und ich liessen es ruhig angehen und genossen noch einmal ein alkerslebener Mittagessen) auf den Weg zurück nach Hause.
Insgesamt war die Woche sehr erfolgreich. Wir haben nicht nur fliegerisch sehr viel erreicht, sondern auch Freunde in Alkersleben gefunden. Dafür einen herzlichen Dank an den Segelflugclub Erfurt! Auch ein besonderes Dankeschön an Matthias Heine dafür, dass er uns eine Woche lang als Fluglehrer zur Verfügung stand und an Hans Nottrodt, der das Fliegerlager für die Hildesheimer organisiert und möglich gemacht hat. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!
Mit fliegerischem Gruss,
Felix Weiss
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