Motiviert durch die nutzbringenden und positiven Erfahrungen des Fliegerlagers in Rerik 2008 wurde im Dezember des letzten Jahres das
diesjährige Fliegerlager der Flugschule der Motorfluggruppe beschlossen. Borkum schien als zentraler Ausgangspunkt für fliegerische
Aktivitäten attraktiv, wie Flüge über die ostfriesischen Inseln, Helgoland und in die Niederlande - Groningen, Texel. Natürlich ließn
sich auch interessante, küstennahe Flughäfen auf dem Festland anfliegen.
Gesagt, getan - Flugzeuge und Besatzung fanden fix zusammen, Routen wurden geplant und festgelegt, Gebete zum Wettergott geschickt. Leider erreichten
letztere erst mit zwei Tagen Verspätung seinen Empfänger, sodass erst am Mittwoch statt am Montag pünktlich nach dem gemeinsamen
Frühstück gestartet werden konnte. Der Dienstag wurde allerdings für die Flugschüler noch einmal spannend.
Kurzentschlossen wurden nach akribischer Flugvorbereitung der Militärflugplatz Diepholz angeflogen. Der Flug wurde dann bei immer besser werdendem
Wetter zum Verkehrslandeplatz Osnabrück-Atterheide fortgesetzt. Bis hierher gab uns Peter und Andrea Lauer mit der "Schneeflocke"
Sicherheitsgeleit. Am Mittwochmittag steuerten dann die Teilnehmer bei Supersommerwetter die D-EMSK, D-EAHH und D-EKCW, mit Zwischenstopp und
Pilotenwechsel in Ganderkesee, nach Borkum.
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Die Übernachtungen im Fliegerheim "Tüskendör", einen Steinwurf von der Piste entfernt, waren bei Jugendherbergsflair
ausgesprochen komfortabel und günstig. Sogar die Cirrus-Crew, bestehend aus den Clubmitgliedern E.-M. Behrens und G.-P. Reichhardt, die zu einer
Stippvisite eingeflogen war, fühlte sich in ihre Jugendzeit zurückversetzt und schwärmte von der kameradschaftlichen Atmosphäre.
Neben dem Badevergnügen im lauwarmen Nordseewasser, sektbeschwippsten Sonnenuntergängen und Abendspaziergängen und einer
schweißreibenden Fahrradtour auf Borkum war abends nicht nur ein kulinarisches Abendeßen, sondern auch ein gemeinsames Austauschen von Erfahrungen angesagt.
Nachdem am Sonntag alle Flugzeuge heil, die Besatzungen braungebrannt und glücklich auf unserem Heimatflughafen gelandet und
fünf ereignisreiche Tage zu Ende gegangen sind, kommen wir wieder zu folgendem Schluss: Das gemeinsam Erlebte schafft eine unvergängliche
Grundlage für alle zukünftigen Flugerfahrungen.
P. Berghoff / J. Göhns
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