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Ist das Fliegen denn wirtschaftlich?
Rechnen Sie nach: Die oben beschriebene Katana hat ei nen Verbrauch von etwa 10 l pro 100 km, die Piper kommt auf etwa 15 l pro 100 km. Berücksichtigen Sie, daß die vom Flugzeug benutzte ,,Luftlinie" in der Regel mindestens 20 Prozent kürzer ist als die entsprechende Straßenentfernung, beachten Sie die hohe Reisegeschwindigkeit - und vergleichen Sie mit Ihrem Auto! Selbst das ältere Flugzeug schneidet im Vergleich besser ab als die meisten Kraftfahrzeuge!
Und wie steht es mit der Umweltverträglichkeit?
Wirtschaftlichkeit ist ein erster Punkt, der auch für Umweltfreundlichkeit spricht, dazu: siehe oben!
Motorflugzeuge sind im Gegensatz zu Segelflugzeugen zu hören: Sie machen Lärm. Dieser Lärm läßt sich messen und objektiv mit anderen Lärmbeeinträchtigungen vergleichen - oder zum Politisieren verwenden. Messungen zeigen aber deutlich: Die Belästigung durch Fluggeräusche ist im Vergleich zu anderen Verkehrsgeräuschen außerordentlich gering. Wirklich laute Flugzeuge sind in der Minderzahl und die Flugzeughalter in Deutschland haben es sich viel kosten lassen, ihre Flugzeuge noch leiser zu machen, als es die deutschen Zulassungsrichtlinien fordern. Und die sind schon wesentlich schärfer als die international gültigen Grenzwerte!
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Und die Schadstoffemissionen?
Der Benzinverbrauch der Allgemeinen Luftfahrt beträgt
0,03% des gesamten Mineralölverbrauchs in Deutschland oder 0,1% des Verbrauchs an
Kraftfahrzeugbenzin - der Schadstoffausstoß ist entsprechend niedrig!
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Für jeden Meter, den ein Auto fährt, braucht es befestigten Untergrund, nicht anders die Bahn. Einem Flugzeug genügt ein Gras- oder Asphaltstreifen von etwa 700 m Länge am Start- und am Zielflugplatz um hunderte von Kilometern zu überwinden!
Und nebenbei eine Bemerkung für den Steuerzahler: Diese wenigen Meter Gras- und
Asphaltbahn wurden zum großen Teil von den Fliegern selbst angelegt und werden von
ihnen selbst betrieben und gepflegt, sie zahlen für Landungen Gebühren, um Sach- und
Personalleistungen abzugelten, und sie entrichten dazu noch Mineralölsteuer, wie jeder
Autofahrer. In Deutschland sind übrigens derzeit rund 7.000 Flugzeuge der besprochenen
Kategorie zugelassen. Unsere Straßen bevölkern etwa 30.000.000 Pkw!
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