Ablauf der Ausbildung

praktische Ausbildung

  • Flüge im Doppelsitzer mit Fluglehrer bis zum ersten Alleinflug (A-Prüfung)
  • Flüge mit Fluglehrer oder allein unter Aufsicht des Fluglehrers in Platznähe (B-Prüfung)
  • Flüge mit Flugauftrag auch außerhalb der Platzrunde, Umschulung auf Einsitzer (C-Prüfung)
  • Vorbereitung auf Überlandflüge
    Während der praktischen Ausbildung müssen mindestens 60 Starts und 25 Flugstunden innerhalb von 4 Jahren absolviert werden.


theoretische Ausbildung

  • Funksprechzeugnis BZF II (deutsch) oder BZF I (englisch)
  • Allgemeine Flugzeugkunde
  • Aerodynamik
  • Luftrecht
  • Meteorologie
  • Navigation
  • menschliches Leistungsvermögen
  • Verhalten in besonderen Fällen
  • Theoriekurse bietet der Aeroclub im Rahmen der Motorflugausbildung an. Diese können gerne besucht werden; eine Teilnahme ist kostenpflichtig.


Nach Erlangung des Funksprechzeugnisses und Bestehen der Theorieprüfung

  • Überlandflug 50km
  • Praktische Prüfung zum SPL (Sailplane Pilot License) oder LAPL(S) (Light Aircraft Pilot License)


Weitere Informationen

  • Für die Klassenberechtigung Reisemotorsegler nach dem Erwerb der Segelfluglizenz mindestens 10 Flugstunden und 20 Alleinflüge absolviert werden.
  • Die praktische Ausbildung bietet der Aeroclub Hildesheim-Hannover komplett an.
  • Die Prüfungen zum BZF, theoretische und praktische SPL-Prüfung werden von den Landesbehörden abgenommen und mit diesen abgerechnet.
  • Sowohl das BZF als auch SPL, LAPL(S) und TMG gelten unbefristet.
  • Für SPL und LAPL(S) muss allerdings immer ein gültiges Medical vorliegen (Intervalle abhängig vom Lebensalter). Außerdem müssen in den letzten 24 Monaten 15 Starts, 5 Flugstunden und 2 Flüge mit Fluglehrer nachgewiesen werden.
  • Die TMG Piloten müssen 12 Flugstunden innerhalb der letzten 24 Monate nachweisen. Davon mindestens 6 Stunden auf Reisemotorseglern, dazu ein Flug mit Fluglehrer.