FLIEGEN LERNEN

Du willst bei uns fliegen oder fliegen lernen? Dann bist Du hier genau richtig!

Der Weg ins Flugzeug

Welche Lizenz?

Der fliegerische Nachwuchs kommt meist über den Segelflugschein zum Fliegen. Es ist kostengünstig und daher sehr für Schüler und Studenten geeignet. Schon so mancher Airline Pilot hat als Teenager mit dem Segelfliegen angefangen. Der Segelflug ist zwar die oftmals langwierigste Ausbildung da das Segelfliegen fast ausschließlich in den Sommermonaten stattfindet. Aber es geht ums Fliegen und fast lautlos durch das Element zu gleiten. Nach Ausbildungsbeginn hast Du schon sehr bald Deine erste praktische Flugstunde. Teamgeist und Verantwortung anderen gegenüber stehen bereits während der Ausbildung im Vordergrund. 

Der Weg zur Privatpilotenlizenz ist gar nicht so schwer und es gibt viele Möglichkeiten für unterschiedliche Budgets und die zur Verfügung stehende freie Zeit.

Der Aero-Club Hildesheim-Hannover ist einer der größten Vereine in Deutschland und bildet seit langem mit gutem Erfolg Flieger aus. Motivierte Fluglehrer sind ein Teil des Erfolgsgeheimnisses.

Der preiswerte Einstieg in den Motorflug ist die Ultraleichtfluglizenz. Mit dieser Lizenz darfst Du zweisitzige Ultraleichtflugzeuge bis zu einem maximalen Abfluggewicht von 472,5kg resp bei neueren Maschinen 600kg steuern. Unsere Remos G3ist ein Flugzeug, dass in diese Kategorie fällt.

Die etwas aufwendigere europäische Privatpilotenlizenz PPL(A) oder der etwas kleinere LAPL(A) berechtigt zum Führen von Flugzeugen der nächsthöheren Gewichtsklasse (Cessna, Piper, Cirrus, etc.). Unsere Vereinsflugzeuge in dieser Klasse wiegen zwischen 750 kg und 1,3 Tonnen. Die Lizenz bietet auch die Möglichkeit einer späteren Nachtflugberechtigung oder Instrumentenflugausbildung.

Egal für welche Art des Fliegens Du Dich begeistert – in jedem Fall haben wir immer die Möglichkeit eines Schnupperfluges, der Dir dieses tolle Hobby nahe bringt.

Was muss ich zuerst machen?

Wie geht es los?

Als Erstes am Besten noch vor Beginn der Ausbildung gehts zum Fliegerarzt. Mit einer normalen körperlichen Konstitution und Gesundheit steht dem Pilotenschein nichts im Wege. Größere Fehlsichtigkeit von mehr als +/- 5 Dioptrien, Farbsehschwäche oder auch eventuelle chronische Erkrankungen müssen jedoch im Vorfeld mit dem Fliegerarzt abgeklärt werden. Das Medical benötigst du zwar erst zum ersten Solo-Flug, aber bekannte Erkrankungen solltest du voher mit dem Fliegerarzt besprechen. 
Eine Liste aller zugelassenen Fliegerärzte findest du beim Luftfahrt-Bundesamt.

Das Mindestalter für den Beginn der Ausbildung ist 16 Jahre und zum Ablegen der praktischen Prüfung 17 Jahre.

 

Unterlagen

Benötigte Unterlagen für die Ausbildung

Ohne Papierkram geht's leider nicht:

  • Mitgliedschaft im Aero-Club Hildesheim-Hannover e.V. 
  • Ausbildungsvertrag
  • Bei Minderjährigen: Amtlich beglaubigte Zustimmungserklärung der Eltern
  • Fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis 
  • Geburtsurkunde oder Kopie des Personalausweises
  • Erklärung über schwebende Strafverfahren
  • 1 Passbild
  • ZÜP (Zuverlässigkeitsüberprüfung nach §7 LuftSiG)
  • Polizeiliches Führungszeugnis nach § 30 (Bundeszentralregister)
  • Auszug aus dem Verkehrszentralregister
  • Nachweis über einen Kurs über Sofortmaßnahmen am Unfallort oder Kopie des Führerscheins

Diese Unterlagen müssen nicht zwingend alle gleich zu Ausbildungsbeginn vorliegen, werden jedoch zu bestimmten Ausbildungsabschnitten benötigt. Sprich uns an, wenn Details für Dich wichtig werden.

Was kostet mich das?

Kosten in der Ausbildung

Die Kosten für die Ausbildung sind im Menüpunkt Preise aufgeführt. 

Nicht eingeschlossen sind: Prüfungsgebühren, der Clubbeitrag, die Aufnahmegebühr und separat anfallende Landeentgelte.

Vorteile im Club

Warum die Ausbildung beim Club

Im Gegensatz zu vielen kommerziellen Schulen wird bei uns die praktische Ausbildung nicht nach Blockzeit oder Motorbetriebszeit berechnet, sondern nach Flugstunden oder Flugzeit, in der das Flugzeug in der Luft ist. Die Zeit am Boden, in der der Motor läuft, kostet Dich also kein Geld.

Das Gesetz definiert die Flugzeit als die Zeit vom Rollen von der Parkposition bis zum Start, den Flug selbst und bis zum Erreichen der Parkposition nach der Landung als Flugzeit. Das ist ein bisschen verwirrend, wenn es um die Abrechnung geht. Deshalb sprechen wir für die Zeit, in der das Flugzeug in der Luft ist, von Flugstunden oder Airtime. Denn je nachdem, was in Rechnung gestellt wird. Früher wurde die Zeit, die das Rollen zum Start und nach der Landung umfasst, Blockzeit genannt. Und das ist auch die Zeit, die nach jedem Flug in Dein Flugbuch eingetragen wird.

In Hildesheim verbringst du pro Flug etwa 5 bis 10 Minuten mit dem Rollen und den Checks bei laufendem Motor am Boden – an anderen größeren Orten manchmal deutlich mehr. Indem du nach Flugzeit abrechnest, hast Du die Kosten hier nicht.